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Die erprobte Quarantäne-Unterkunft während des Covid-19 Ausbruchs.

Vorbereiten des Notfallplans

Während der Rental Expedition in Marokko veränderten sich die Umstände und unsere 13 Fuß Bliss Mobil Units auf einem 4×4 Artegos erwiesen sich nicht nur als perfekte Expeditionsfahrzeuge sondern auch als ideale Quarantäne-Fahrzeuge.

Der Start der Rental Expedition

Unsere erste Rental Expedition begann am 29. Februar. Die erste Etappe unserer Reise im Rallye-Stil verlief problemlos und ohne Anzeichen einer bevorstehenden, bedrohlichen Situation. Auch die zweite Reise begann ohne Anzeichen von Covid-19. Als wir die Wüste hinter uns gelassen hatten und in die Zivilisation zurückkehrten, entdeckten wir, dass sich die Welt in der Zwischenzeit ernsthaft verändert hatte…

Marokko schließt Grenzen, Mangel an wesentlichen Grundbedürfnissen

Bei Ankunft in Marrakesch am 16. März wurden wir mit einer akuten Krisensituation konfrontiert, die in einen Mangel an Nahrungsmitteln, Treibstoff und Wasser resultierte. , Treibstoff und Wasser resultierte. Da der Covid-19 Hotspot in Italien/Europa war, wurden die Einheimischen feindselig gegenüber den Europäern. Hunderte von Touristen mit Wohnmobilen waren nicht in der Lage nach Europa zurückzukehren. Tausende Touristen befanden sich in einer höchst unsicheren Situation und wussten nicht, ob sie das Land verlassen konnten, da Marokko auch mit dem Flugzeug nicht mehr erreichbar war.

Gemeinsam mit unseren Kunden entschlossen wir uns dazu uns mit ausreichend Treibstoff, Nahrungsmitteln und Wasser einzudecken, um unseren Notplan auszuführen und das Land zu verlassen. Die nächsten sechs Tage waren wir zu 100% unabhängig und mit den vollen Kraftstofftanks von 400 Litern hatten wir eine Reichweite von über 1600 km. Die Frischwasserkapazität von 460 Litern und die frischen Nahrungsmittel ermöglichten uns die bedrohliche Situation hinter uns zu lassen und wir fuhren Richtung Norden. Obwohl in Marokko geplündert wurde und wir in großer Eile waren, mussten wir uns keine Sorgen über sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel machen.

Der Weg nach Ceuta, gut vorbereitet, mit Glück und Vertrauen

Obwohl uns die Behörden mitteilten, dass es keine Fähre mehr nach Spanien gab, gingen wir das Risiko ein und fuhren nach Tan Tan, um dort den letzten Bliss Mobil-Lkw abzuholen. So schnell wir konnten, verfolgten wir unseren Weg nach Ceuta im Norden Marokkos. Trotz der Ungewissheit eine Fähre zu bekommen oder über offene Grenzen, fühlten wir uns in unseren LKWs sicher. Wir hatten genug Treibstoff um nach Marrakesch zurückzukehren, die Hygiene war gesichert, da wir unsere eigenen Toiletten und Duschen im Aufbau hatten und wir mussten die Units nicht verlassen um Lebensmittel oder andere Vorräte zu kaufen. Wir waren wirklich unabhängig und konnten selber entscheiden an welch ruhigen, sicheren Orten wir Halt machten oder die Nacht verbringen konnten.

Die letzte Fähre nach Spanien, ein sicherer Hafen in Europa

Wir brauchen Ihnen nicht zu erklären wie überglücklich wir waren als wir am Donnerstag den 19. März mit der allerletzten Fähre nach Spanien fuhren. In Spanien und Frankreich waren wir auf leeren Autobahnen unterwegs und durften diese auch nicht verlassen. Gott sei Dank konnten wir während der 2500 km langen Reise von Südspanien in die Niederlande unser eigenes Essen zubereiten, herrlich schlafen und eine frische Dusche nehmen.

Selbst nach unserer Ankunft in den Niederlanden am 22. März, 5 Tage nach dem wir Marrakesch verlassen hatten, war unsere Wasserkapazität immer noch 50% und wir hatten ausreichend Nahrung übrig, um noch mehrere Tage „unabhängig zu überleben“.

Rückblick

Die Welt hat sich in den letzten Tagen radikal verändert und unsere Expeditionsfahrzeuge erwiesen sich als ideale Quarantäne-Unterkünfte. wir konnten weit weg von den überfüllten Orten/Flughäfen bleiben, weil wir unsere eigene, autarke Ausstattung hatten. Das gewährleistete uns auch eine sichere und hygienische Situation und wir konnten jegliches Risiko vermeiden, uns mit dem Coronavirus zu infizieren.

Die Tatsache, dass wir eine gute Nachtruhe hatten, unsere eigenen, gesunden Mahlzeiten zubereiten konnten und uns sicher und geschützt vor einer Corona-Infektion fühlten, resultierte darin, dass wir viele Kilometer zurücklegen konnten um sichere Orte zu erreichen.

Ein besonderer Dank

Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Kunden aus Deutschland, die uns den ganzen Weg begleitet haben und für die sich die organisierte Rental Expedition in ein wahres Abenteuer verwandelt hat, welches sie nie vergessen werden. Sie blieben ruhig, schenkten uns Ihr Vertrauen und gaben alles um die 2500 Kilometer zurück in ihre Heimat und zu Ihren Lieben zu fahren.

Welche Rental Expedition als nächstes?

Sobald die Covid-19-Krise überwunden ist, werden wir sicher neue Rental Expeditionen planen.

Weitere Informationen finden Sie in den News-Artikeln auf der Bliss Mobil und Overland Travel Website und in den sozialen Medien. Natürlich können Sie uns auch eine E-Mail senden: [email protected] oder [email protected]

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