+31 (0)76 5872218          [email protected]

Reisen in Zeiten von Corona

The quarantine camper

Seit Beginn der  Covid-19 Pandemie ist Reisen eine Herausforderung geworden, aber nicht unmöglich. Einer unserer Mitarbeiter und dessen Freundin nahmen die Herausforderung an und fuhren in einem Bliss Mobil nach Frankreich.

Natürlich haben die beiden in einem Reisebericht und unzählige Fotos diese besondere Reise an die französische Riviera in einem 13 Fuß Bliss Mobil dokumentiert. 

Erst konnten wir uns nicht entscheiden, wohin diese besondere Reise uns bringen sollte, bis wir merkten, dass die Entscheidung nicht wirklich bei uns lag. Aufgrund der Covid-19 Pandemie hatten viele Länder die wir besuchen wollten Ihre Grenzen geschlossen. Unser Ziel war jedoch  diese besondere und einmalige Reise in einem Expeditionsfahrzeug voll auszukosten und somit war unser erster Gedanke Skandinavien! Diese Umgebung mit den zerklüfteten, rauen und abwechslungsreichen Landschaften fragt darum, mit einem Bliss Mobil erkundet zu werden. Leider waren jedoch die Grenzen von Dänemark geschlossen.

Eine Reise in den Süden nach Kroatien war aufgrund der geschlossenen Grenzen Sloweniens nicht möglich und in Portugal war es Besuchern nicht erlaubt im Land frei zu reisen. Weitere Recherchen brachten uns auf Frankreich. Als erstes haben wir eine Liste mit allen Destinationen, die wir uns unbedingt ansehen wollten erstellt und dann ging es los! Der Reiz dieses Urlaubs war es, tatsächlich zu reisen und sich überraschen zu lassen was der Tag bringt. Wir hatten „unser Zuhause“ dabei und brauchten uns keine Gedanken über enge Zeitpläne oder Termine zu machen.

Unsere erste Nacht in Deutschland verbrachten wir auf einem Parkplatz den wir mit anderen Campern und Wohnwagen teilten. Am nächsten Tag hatten wir den „ersten Kontakt“ mit den Corona-Maßnahmen an der Tankstelle. Eine Gesichtsmaske beim Tanken war obligatorisch. Es war das einzige Mal, dass wir während unseres Urlaubs eine Gesichtsmaske aufsetzen mussten.

Unser erster Stopp in Deutschland

Wir haben uns entschieden die „Route Napoleon“ zu bereisen und genossen von der wunderschönen Landschaft der französischen Alpen.

Unsere erste Übernachtung in dieser prächtigen Gegend war auf einem schwer erreichbaren Berg in der Nähe eines verlassenen Wintersport Ortes. Wir wurden von einem deutschen Ehepaar in einem normalen Wohnmobil begleitet, die Ihr Fahrzeug strategisch so weit wie möglich von uns abstellten. Scheinbar waren wir nicht die einzigen, die während Ihres Urlaubs Ruhe und Frieden suchten.

Die malerische Landschaft und die vielfältige Bergkulisse in Ostfrankreich ließen uns Corona für eine Weile vergessen.

Ein Gebiet das wir unbedingt sehen wollten war die Verdonschlucht  (Gorges du Verdon). Der zweitgrößte Canyon der Erde war ein absolut unvergesslicher Anblick und ein Muss für all diejenigen, die große Felsformationen, türkisblaues Wasser und spektakuläre Bergpässe lieben. Nach dem Besuch des Grand- und Bryce Canyon in den USA waren unsere Erwartungen hoch und „Gorges du Verdon“ beeindruckte uns sehr.

Die Straßen sind perfekt für Radfahrer, kleine Sportwagen oder Motorräder. Es war jedoch auch ein Vergnügen diese mit unserem Expeditionsfahrzeug zu befahren. Wir standen öfter am Straßenrand, um andere Verkehrsteilnehmer passieren zu lassen – jedoch ohne Probleme. Dank des kurzen Radstandes des Mercedes-Benz Atego 4×4 in Kombination mit der kompakten 13 Fuß Bliss Mobil Unit ist dieses leistungsstarke Expeditionsfahrzeug sehr wendig im Vergleich zu seinen größeren Geschwistern.

Tagsüber waren wir mit einem Kajak unterwegs oder fuhren mit unserem „Zuhause“ über wunderschöne Bergpässe. Die Nächte verbrachten wir auf fast leeren Campingplätzen oder bei Bauern und wir wurden immer mit offenen Armen empfangen.

Nach ein paar Tagen in der Verdonschlucht setzten wir unsere Reise  in Richtung Mittelmeer fort, wo wir ein paar Tage an Côte d’Azur verbrachten.

Wir wollten nicht zu lange in der zivilisierten Welt verbleiben, da wir das Risiko in Bezug auf Corona so gering wie möglich halten wollten. Nach zwei Tagen kehrten wir zurück in die Natur. Wir verließen die Küste und reisten weiter nach Vallon Pont D’Arc. Die Natur rund um die Ardèche ist wunderschön, dem Wasser fehlt jedoch die spektakuläre Farbe des Verdon.

Von den Ardèche ging die Reise zurück in die Niederlande. Eine großartige Erfahrung reicher und träumend von zukünftigen Reisen und neuen Zielen.

Sogar im lebhaften und überfüllten Europa hatten wir kaum Kontakt zu anderen Personen und ausreichend Platz und Möglichkeiten an Plätzen zu übernachten, an denen Begegnungen mit anderen auch selten waren. Die Bliss Mobil Unit  hatten wir mit ausreichend Proviant und Wasser bestückt und hierdurch konnten wir mehrere Wochen unabhängig reisen. Wir haben uns noch nie so sicher, komfortabel und unabhängig gefühlt wie in diesem Urlaub.

Haben wir Sie neugierig gemacht und sind Sie auch begeistert vom Reisen mit einem Bliss Mobil? Halten Sie unsere spezielle Mietfahrzeuge-Seite im Auge, um die neuesten Entwicklungen rund um unsere Miet-Expeditionen nicht zu verpassen oder kontaktieren Sie uns gleich hier.